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Strecke als positives Auslaufmodell

Organisatoren planen trotz guter Resonanz Änderungen für 2009 – Inliner-Marathon fest im Blick

Von Henning Thobaben 

Mehr als 700 Starter aus dem gesamten Bundesgebiet waren gestern bei der achten Auflage des Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathons am Start. Für das Organisations-Team um Dieter Grabow und Manuela Engelstädter eine stattliche und zufriedenstellende Zahl – und doch soll schon bald alles anders werden.

"Der Kohlmarkt ist ein toller Ort für den Start- und Zielbereich", sagt Grabow. Gestern ließen sich die erschöpften Läufer in die Stühle der Eiscafés plumpsen und genossen nach ihrem Lauf die letzten Strahlen Oktobersonne. Andere machten es sich am Brunnen bequem und brachten ihren Flüssigkeitspegel auf das ursprüngliche Niveau.

Auch wenn am Kohlmarkt Lärmauflagen der Stadt beachtet werden müssen: Grabow und Engelstädter schätzen das Ambiente des gemütlichen Start- und Zielpunkts. Genauso wie die Laufkilometer der Marathonstrecke durch den Prinzenpark oder am Südsee entlang.

Insbesondere was diesen Punkt angeht soll die neunte Auflage allerdings eine stark veränderte Generalprobe für das Jubiläum im Jahr darauf werden. "Die jetzige Strecke ist sehr personalaufwändig", erklärt Engelstädter. Um die Zahl zu verringern, sei auch ein Marathon denkbar, der über zwei Runden gehe. "Die müssen dann aber auch wirklich attraktiv sein", schränkt die Organisatorin ein.

Aufgrund von fehlenden Polizeikräften musste in diesem Jahr bereits der geplante Inliner-Marathon aus dem Programm gestrichen werden. Nachdem eine solche Veranstaltung in Celle und Hannover nicht mehr existiert, sind die Organisatoren fest entschlossen, das Ereignis in Zukunft nach Braunschweig zu holen.

Wenn die Temperaturen gestern morgen auch kühler als erwartet waren, so hatten sich trotzdem überraschend viele Läufer spontan nachgemeldet. Nur ein sich abzeichnender Trend ärgerte Engelstädter: "Es gibt immer mehr Teilnehmer, die sich anmelden und dann nicht erscheinen." Dadurch werde die Planung erschwert. Der Grund? "Ich denke, dass da eine gewisse Profilierung mitspielt. Jeder Läufer erzählt gerne, wo er sich überall angemeldet hat." Ein kleines Wehwehchen oder schlechtes Wetter genügten dann schon als Ausrede. Dass die Teilnehmerzahlen durch das Ende der "Braunschweig-läuft"-Serie (wir berichteten) ansteigen werden, glaubt Engelstädter nicht.

"Das ist eine ganz andere Zielgruppe. Obwohl bei uns natürlich auch Volksläufer herzlich willkommen sind."

13 Kilometer durch die Lessingstadt

7. Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon: 650 Teilnehmer über mehrere Distanzen gemeldet

Von Hartmut Mahnkopf

Beifall und Anfeuerung erhoffen sich die Marathonläufer, wenn sie am Sonntag 13 Kilometer in Wolfenbüttel zurücklegen. Denn um 10 Uhr wird auf dem Kohlmarkt in Braunschweig der 7. Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon gestartet.

Dort befindet sich auch das Ziel. Aber erst müssen die Marathonis 42,2 Kilometer laufen.

Nach 19 Kilometern (kurz nach 11 Uhr) werden die Ersten die Wolfenbütteler Siedlung am Schiefen Berg erreichen. Weiter geht es den Alten Weg hinab zum Grünen Platz. Dort kann die Spitzengruppe nach 11.15 Uhr den Halbmarathonpunkt erreicht haben.

Kurze Zeit später passieren die Läufer die Ecke Okerstraße/Lange Herzogstraße und den Holzmarkt. Weiter geht es in Richtung Halberstädter Straße und Linden. In den schönen Morgen ist der äußerste Streckenpunkt erreicht. Der Rückweg erfolgt über die Halberstädter Straße und am Stadtgraben wird die Spitze ab 11.40 Uhr erwartet.

Wieder geht es über den Grünen Platz und den Alten Weg hinauf. Am Schiefen Berg verlassen die Läufer Wolfenbüttel wieder in Richtung Stöckheim. Der Sieger wird nach 12.30 Uhr auf dem Kohlmarkt erwartet.

Mit Stefan Milch (TSV Lelm) und Ines Krämer (SC Pulheim) haben die Vorjahressieger gemeldet. Viele Wolfenbütteler Teilnehmer wollen ebenfalls dabei sein. Außerdem bieten die Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem MTV Wolfenbüttel und dem Triathlon-Team Braunschweig Läufe über die Halbmarathondistanz (Start 10.05 Uhr), 10 und 3 Kilometer (beide 12 Uhr) an. Start und Ziel ist der Kohlmarkt in Braunschweig, wo auch Nachmeldemöglichkeiten bestehen. Zur gesamten Veranstaltung haben bisher etwa 650 Teilnehmer gemeldet, davon 170 für den Marathon.

Freitag, 12.10.2007

Sportler-Paare sparen Geld

7.Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon am Sonntag: Schon 700 Anmeldungen

Von Henning Thobaben

 

Eine zusätzliche Distanz über 3000 Meter, die Premiere eines Halbmarathons und ein neues Partnerprinzip: Die Organisatoren des Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathons wollen zu der Veranstaltung am Sonntag mehr Läufer mobilisieren als in den vergangenen Jahren.

Wer gerade mit dem Laufen angefangen hat, kann sich auf der Kurzdistanz probieren. Wer auf den Ausflug in die Lessingstadt verzichten möchte, der dreht bei Kilometer 11 in Braunschweigs Süden um und nimmt wieder Kurs auf den Zielbereich auf dem Kohlmarkt.

Wer knapp bei Kasse ist, der animiert am besten seinen Partner zum Mitlaufen. "Haben sich Mann und Frau für einen der Läufe angemeldet und das Ziel erreicht, bekommt einer das Startgeld zurück", erklärt Organisator Dieter Grabow. Damit sollen nicht der partnerschaftliche Konkurrenzkämpfe gefördert, sondern mehr weibliche Teilnehmer zum Start gelockt werden.

Die können beruhigt sein, denn die Strecken sind allesamt flach. Nur die Marathonläufer sollten sich ein zusätzliches Täfelchen Traubenzucker bereit halten. Bei Kilometer 32 wartet ein ordentlicher Anstieg auf die Athleten.

Was den Sportlern ein Graus ist, bereitet den Organisatoren Freude: Einen leichten Anstieg gibt’s bei den Teilnehmerzahlen: Knapp 700 Voranmeldungen trudelten ein. "Wir erwarten schönes Wetter und einige Nachmeldungen", sagt Grabow.

Freitag, 12.10.2007

Trödelei gefiel Läufern gar nicht

7. Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathon: Eike Hübenthal siegt auf der 42-Kilometer-Strecke vor Stefan Milch

Von Henning Thobaben

Der Kohlmarkt war geteilt in schattige und sonnige Ecken. In letzteren aalten sich die verschwitzten Sportler und tankten neue Energie. Über 800 Läufer nahmen bei besten Bedingungen an den Läufen des 7. Braunschweig-Wolfenbüttel-Marathons teil.

"Alle Halbmarathon-Läufer waren von der flachen und schnellen Strecke begeistert", freute sich Organisator Dieter Grabow bereits am späten Vormittag. Da hatten die Schnellsten ihre Kilometer bereits hinter sich gebracht und gönnten sich alkoholfreies Bier oder einen Snack.

Andere nahmen das Massageangebot eines Fitness-Studios in Anspruch. "Vorher taten die Beine weh. Jetzt ist es angenehmer", freute sich Nicole Brandes, deren dritter Halbmarathon zwar nicht mit Bestzeit, aber in Zufriedenheit endete: "Die Strecke war gut, die Organisation auch." Nur die Schließung der öffentlichen Toilettenanlagen seitens der Stadt bedeutete eine zusätzliche körperliche Belastungsprobe.

Auf der Strecke lief fast alles glatt. Nur Trödelei konnten die Läufer auf ihrem Weg zum Ziel am wenigsten gebrauchen. Und so gab es zwischendrin ein paar Behinderungen durch den Flohmarkt-Verkehr am Harz und Heide-Gelände. Auch der Textil-Flohmarkt auf dem Altstadtmarkt war den Organisatoren nicht bekannt. Doch die Engpässe wurden allesamt gemeistert.

Ab halb eins wurde es zunehmend voller rund um die große Bühne auf dem Kohlmarkt. Die letzten der um 10 Uhr gestarteten Halbmarathon-Läufer passierten die Ziellinie genauso wie die schnellsten der um 12 Uhr gestarteten 3000- und 10 000- Meter-Läufer.

Gegen viertel vor eins entschied sich auch der Marathon: Titelverteidiger Stefan Milch musste sich dem Wolfsburger Eike Hübenthal geschlagen geben. Der Sieger wurde von schulterklopfenden Freunden und Familienmitgliedern in Empfang genommen. "Die Strecke war anspruchsvoll, aber hat Spaß gemacht", freute sich Hübenthal.

Mit einer ganz besonderen Leistung glänzte Marathon-Läuferin Iris Brümmer vom LT Braunschweig: Am Tag zuvor lief die Athletin noch die 42 Kilometer beim Brockenlauf. Gestern erreichte sie dennoch als erste Frau das Ziel.

TSV Lelm wird Mannschaftssieger

Braunschweig-Marathon: Stefan Milch, Thomas Heuck und Gerd Posenauer sind Kreismeister

HELMSTEDT. Die letzten Kreismeisterschaften der Leichtathletik im Jahr 2007 fanden innerhalb des Braunschweig-Marathons statt. Der TSV Lelm und der TV Bornum nahmen mit insgesamt fünf Läufern teil.

Der aktuell schnellste Marathoni des Kreises Helmstedt Stefan Milch vom TSV Lelm konnte zwar seinen Vorjahressieg nicht wiederholen, wurde aber in 2:46,57 Stunden Kreismeister der Altersklasse M30. Als Dritter lief der Lelmer Thomas Heuck ins Ziel.

Der 45-jährige schaffte das Kunststück, mit 2:57,08 Stunden eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen, und holte sich damit den Kreismeistertitel der M40. Andreas Ritter in 2:58,48 und Axel Stahr 3:26,22 (beide Lelm) machten zusammen mit Stefan Milch auch noch den Mannschaftssieg der M30 perfekt. Gerd Posenauer vom TV Bornum erreichte nicht nur die Kreismeisterschaft der M60, sondern wurde in 4:17,01 auch Altersklassensieger der M65 des Braunschweig-Marathons.

Auch bei den Rahmenwettbewerben der Veranstaltung gab es einige gute Platzierungen für die Läufer aus der Region. Im Halbmarathon wurde Marcel Schläger (TSV Lelm) Gesamtfünfter in 1:26,42, Udo Seiler, ebenfalls Lelm, lief in 1:34,45 zum Sieg in der Altersklasse M50. Dirk Achtzehn, VfL Lehre, brauchte für die 10 km 40,03 Minuten (1., M45).

Beim Harzgebirgslauf in Wernigerode startete Andreas Schneidewind vom SV Germania Helmstedt. Der Bergläufer wagte sich auf die Marathonstrecke, und in 2:57,12 Stunden wurde er Vierter.

Bis nach München zog es zwei weitere Läufer von Germania Helmstedt. Heinz-Jürgen Kuusi lief in 3:09,33 neue persönliche Bestzeit und belegte damit in der Altersklasse M55 Platz 8. Jochen Weihmann lief 3:43,19.  r.

Mittwoch, 17.10.2007